Die Aachener Polizei zum Karneval in Aachen 2018

Die Polizei Aachen hat sich in einer Pressemeldung zum Geschehen an Altweiber 2018 geäußert und das Ergebnis ist wirklich überraschend. Wer hätte gedacht, dass es so kommen würde?

Die Polizei Aachen hat sich in einer Pressemeldung zum Geschehen an Altweiber 2018 geäußert und das Ergebnis ist wirklich überraschend. Wer hätte gedacht, dass es so kommen würde?

polizei aachen karneval 2018


Karneval 2018

Wir kennen Sicherheitskonzepte seit einiger Zeit und sie nehmen immer mehr zu. Man kennt die Betonklötze überall, es kommt zu LKW Fahrverboten und auch Beamte mit Maschinenpistolen sind keine Seltenheit. Auch in Aachen sieht man heute mehr Polizei und Ordnungsamt als früher. Zu erwähnen ist außerdem die Kamera-Überwachung der Polizei am Aachener Bushof. Auch dies ist etwas, das wir als ganz neu kennen.

Die Aachener Polizei zum Karneval in Aachen 2018

Das sonnige Winterwetter nutzten laut Polizei Aachen die meisten dazu, die fünfte Jahreszeit friedlich miteinander zu feiern – weitestgehend zumindest. Es kam „zwar gelegentlich zu karnevalstypischen Auseinandersetzungen“, wie die Polizei berichtet, es blieb aber für die Polizei „erfreulicherweise meist ruhig“, wobei es allerdings dennoch gegen Abend mehr wurde Es gab für die Aachener Polizei von Fettdonnerstag, 11:00 Uhr bis 01:00 Uhr nachts 235 Einsätze (davon Körperverletzungen: 8, Streitigkeiten: 22, Schlägereien: 9, Randalierer: 11, Sachbeschädigungen: 4). Das ist fast die Hälfte gegenüber dem Vorjahr mit 401 Einsätzen. Da könnte auch die eine oder andere karnevalsbedingte Paartherapie ausbleiben.




Fahren unter Alkohol am Steuer

Wie waren die Alkoholkontrollen? 180 x wurden Autofahrer kontrolliert und fünf von ihnen wurden auf die Wache mitgenommen. Das ist eine Trendwende. 2017 gab es tolle Zahlen. 120 Kontrollen führten letztes Jahr dazu, 20 Verkehrsteilnehmer „blasen“ zu lassen und das Maximalergebnis lag bei 0,2 Promille – absolut unbedenklich. Ob es das dieses Jahr auch zu berichten gibt? Das wäre schön.

Was war in Köln und Düsseldorf?

Köln hatte massiv aufgerüstet mit 1.600 zusätzlichen Beamten, die frühzeitig aktiv wurden und so sicherlich für Prävention sorgten. Bisher berichtet die Kölner Polizei von einem Schwerverletzten, der vor eine Straßenbahn lief und von einem aufdringlichen Küsser. Wenn das die schlimmsten Schlagzeilen sind, darf man sich auch ein wenig freuen.




Düsseldorf berichtet bisher noch gar nicht – zumindest die Polizei. Die Presse meldet einen Betrunkenen, der in die Düssel stürzte, was ihn lebensgefährlich verletzt hatte. Die Rheinische Post berichtet von einem Polizeisprecher, der Altweiber einen "anstrengenden Tag" mit vielen Einsätzen nannte – und das „ohne schwere Zwischenfälle“.

Übrigens: In Eschweiler verletzte sogar eine angetrunkene Frau eine Beamtin und ein betrunkener Karnevalist musste im Simmerather Krankenhaus in Gewahrsam genommen werden. Mönchengladbach und Düren berichten bisher gar nichts. Auch eine gute Nachricht.

Wie kommt es?

Das weiß man nicht. Aber es scheint gut zu sein, dass mehr für Sicherheit getan wird. Das aber sollte nicht zu einem Überwachungsstaat führen oder zu vollkommener Panik. Es ist schön, dass man nur einige wenige „Ausreißer“ feststellen kann und es sonst weitestgehend friedlich sein kann – selbst zu den aktuellen Zeiten und trotz #metoo.

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