BER Flughafen: Nun doch verbindlicher Termin der Fertigstellung

Nach vielen Verschiebungen wird er fertig. Das ist sicher. Und man möchte auch den Zeitraum endlich verbindlich eingrenzen. Das gelingt jetzt mit folgender Strategie.

Nach vielen Verschiebungen wird er fertig. Das ist sicher. Und man möchte auch den Zeitraum endlich verbindlich eingrenzen. Das gelingt jetzt mit folgender Strategie.

BER Flughafen Nun doch verbindlicher Termin der Fertigstellung


BER Flughafen Nun doch verbindlicher Termin der Fertigstellung

„Der BER Flughaften wird in diesem Jahrtausend fertig.“ betonten Pressesprecher der Länder Berlin und Brandenburg, davon könne ausgegangen werden. Nachdem nun mehrfach der Eröffnungstermin verschoben worden sei, könne man nicht mehr so vage Angaben wie „2017“ oder „2018“ machen, sondern wolle sich das Vertrauen wieder verdienen, indem man eine neue Strategie verfolge. Das klingt clever.

Wie genau will man den Termin denn einhalten?

Ganz einfach. Die Wahrscheinlichkeit, dass noch jemand lebe, dem man dieses Versprechen gemacht habe, wenn es soweit wäre, ist recht gering. Des Weiteren ist die Haftungsfrage dann auch nicht mehr relevant, da bis dahin etliche Szenarien diese nicht mehr durchsetzbar erscheinen lassen. Dies sind folgende:

  • Es gibt eine einheitliche Weltregierung.
  • Aliens haben die Erde übernommen.
  • Die nächsten sechs Weltkriege haben eh alles in Schutt und Asche gelegt.
  • Es lebt niemand mehr, das der gesagt haben will.
  • Die EDV Systeme sind nicht mehr kompatibel, weswegen es keine Aufzeichnungen mehr gibt.
  • Der Himmel fällt uns auf den Kopf und Majestix hat dies immer zu Recht befürchtet, was einen Flugverkehr zudem auch noch sinnlos macht.

Was aber, wenn auch das nicht reicht?

Man bereitet sich natürlich nun auf den Super-Gau vor. Sollte man nicht rechtzeitig fertig werden, so sind folgende Optionen zur Sicherung vorgesehen:

  • Berlin wird Flugverbotszone, weil die Feinstaubbelastung steigt und daher die Umweltzone Rot-Türkis-Lila-Gelb eingeführt wird. Dann wäre der Flugbetrieb einzustellen und der Flughafen unmittelbar einer anderen Nutzung zuzuführen.
  • Berlin will kinderfreundlicher werden und baut einen riesigen Sandkasten statt des Flughafens, was an sich genauso aussieht wie jetzt und kostenneutral ist.
  • Alle Planungsabschnitte werden von verschiedenen Menschen kontrolliert, die Briefkastenfirmen in Panama haben. Das Geld fließt jedoch in Deutschland. Damit werden keine Steuern hinterzogen, sondern nur die Verantwortung mittels Outsourcing ins Ausland verlegt.




Alles in allem eine schlüssige Strategie

Alle Teilnehmer der Pressekonferenz waren sich einig, dass dieses Konzept jeden Zweifler beruhigen wird und man es nun angehen kann, in aller Ruhe noch einmal ganz von vorne anzufangen. Wie sagte schon Walter Ulbricht „Niemand hat die Absicht, einen Flughafen zu errichten.“ Und was, wenn doch? Unsere Kindeskinder werden davon erfahren, das liegt zumindest im Bereich des Möglichen – oder? Möglicherweise zumindest – oder aber auch nicht, wer weiß das schon?

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