Polizistenmord in Köln Fahndung

Gestern meldete das Landeskriminalamt, dass man bei einem Vorfall aktuell von einem Polizistenmord ausgeht. Zuerst wurde nur von einem tödlichen Unfall berichtet …

Gestern meldete das Landeskriminalamt, dass man bei einem Vorfall aktuell von einem Polizistenmord ausgeht. Zuerst wurde nur von einem tödlichen Unfall berichtet …

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Polizistenmord in Köln

Gestern gab es eine unglaubliche Meldung am späten Abend. Es ist nichts über das Motiv und den Täter bekannt gegeben worden – so dass man nur spekulieren kann, ob Eifersucht oder ein anderer Grund für diese Tat in Frage kommen kann, die sich überraschend anders darstellte als zunächst angenommen.




Das Landeskriminalamt berichtet, dass sie vom plötzlichen Tod eines ihrer Kollegen erfahren haben. Der 32-jährige junge Mann sei wohl ganz normal am Freitag, dem 09. Februar 2018 privat in Köln unterwegs gewesen. Er wurde am späten Abend von einer Straßenbahn erfasst. Zuerst war überall von einem Unfall ausgegangen worden, der dramatisch verlaufen war.

Man verweist dann auf eine gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Köln. Dort heißt es, dass man nach der Auswertung von Videoaufnahmen der Überwachungskamera an der Haltestelle Chlodwigplatz nun den Verdacht hegt, dass der 32-Jährige gegen 23.50 Uhr zwischen die Waggons der Stadtbahn gestoßen wurde und danach vom Zug überrollt wurde. Es scheint also so zu sein, dass es Mord war und kein Unfall. Die beiden Begleiter des Getöteten (31 und 32) wurden zur psychologischen Betreuung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht. Ob diese vernommen wurden bzw. Angaben machen können, wurde nicht veröffentlicht.




Was also zunächst nach einem Unfall aussah ist bei näherer Betrachtung möglicherweise ein Mord. Die sofort eingesetzte Mordkommission wertet nun das vorhandene Videomaterial aus. Der Tatverdächtige ist wohl bisher unbekannt in der Menschenmenge untergetaucht. Der Fahrer hat – ohne es zu bemerken – seine Fahrt fortgesetzt. Nun wird nach weiteren Zeugen gesucht, die nähere Angaben machen können und helfen, den Vorfall aufzuklären.

Zeugen melden sich bitte dringend bei der Polizei

Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 11 unter 0221/229-0 oder per Mail (poststelle.koeln@polizei.nrw.de) zu melden.




Originalmeldungen: LKA NRW bei Facebook und Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei Köln

Bitte immer nur an die Polizei berichten und nicht hier kommentieren. Kommentare hier sind gerne gesehen, aber nicht solche, die Ermittlungen behindern können oder an die Polizei gehen müssten. Wir gehen davon aus, dass es verstanden wird, wenn wir deswegen ggfs. einige Kommentare löschen, falls sie die Ermittlungen behindern könnten.

Teilt bitte diesen Bericht und helft, dass der Fall aufgeklärt werden kann. Eine solch brutale Tat gehört lückenlos aufgeklärt und der Verantwortliche vor Gericht. Lieben Dank für die Mithilfe und das Verständnis.

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