Das vorbildlichste Geschäft in Köln

Dieses Geschäft ist das wohl vorbildlichste, das derzeit in Köln und vielleicht sogar ganz NRW zu finden ist. Nicole Klaski hatte eine wunderbare Geschäftsidee, die wir gerne vorstellen möchten.

Dieses Geschäft ist das wohl vorbildlichste, das derzeit in Köln und vielleicht sogar ganz NRW zu finden ist. Nicole Klaski hatte eine wunderbare Geschäftsidee, die wir gerne vorstellen möchten.

The Good Food Köln
Bildquelle: Internetseite von "The Good Food Köln"

Das vorbildlichste Geschäft in Köln

Dem Wegwerf-Wahn ein Ende zu setzen war eines der Ziele des Geschäftsmodells von Nicole Klaski. Sie betreibt unter dem Namen „The Good Food“ in Köln Ehrenfeld in der Venloer Straße 414 ein Supermarkt-Startup. Das Ziel ist hierbei, „zukünftig in Deutschland noch mehr genießbare Lebensmittel vor dem Müll zu retten.“ So ist es auf der Facebook Seite zu lesen.

Aktuelle Öffnungszeiten Mittwoch bis Samstag 11-19 Uhr

Presse und Medien überschlagen sich

Wovon sind n-tv, NRZ, Spiegel Online, der WDR und viele andere Medien so begeistert? Von der Idee, dass hier nicht ganz der Norm angehörendes Obst und Gemüse gekauft werden können und jeder nur das zahlt, was es ihm wert ist. Ähnlich geht es auch zu bei Produkten, die ein MHD (Mindesthaltbarkeitsdatum) besitzen, das bald oder jetzt bereits abgelaufen ist. Im Gegensatz zu einem Verfalldatum darf man Produkte mit abgelaufenen MHD verkaufen, wenn darauf hingewiesen wird.

Sind diese Produkte okay?

Man kann davon ausgehen, dass Möhren, Gurken oder Kartoffeln wegen einer Nicht-Idealform keine schlechtere Qualität besitzen. Ebenso werden Lebensmittel nicht an dem Tag ungenießbar, an dem das MHD endet. Hier gibt es aktuell ohnehin kontroverse Diskussionen, in denen man hier einiges verändern möchte.




Wer ist Nicole Klaski?

Nicole Klaski ist gerade eine gefragte Frau, was auch n-tv bestätigt. Das brasilianische Fernsehen und auch z.B. eine chinesische Webseite berichten über die Idee, einen 30 Quadratmeter großen Laden im Kölner Stadtteil Ehrenfeld zu eröffnen.

Lebensmittel werden zu oft zu Müll

Jährlich landen elf Millionen Tonnen Nahrung in Deutschland, so sagt es eine Studie für das Ernährungsministerium von 2012. Damit soll nun endlich Schluss sein. Nicole Klaski wird so von n-tv zitiert: "Er könnte es selbst ernten. Aber er weiß genau: Später kriegt er es nicht verkauft, weil seine Handelspartner strikte Richtlinien haben", sagt Klaski. Die Kartoffeln zum Beispiel. "Er weiß genau, was zu groß, zu klein, zu knubbelig ist". Das sind dann Fälle für ihr Team. Sie holen ab, was bei der Sortiermaschine durchs Raster fällt. Anders ist es etwa bei Porree - da müssen sie selbst aufs Feld und einsammeln, was die Arbeiter liegen lassen. Es soll sogar eine Idee geben, bereits den nächsten Laden zu eröffnen, aus der ehrenamtlichen Arbeit eine reguläre werden zu lassen und vielleicht noch einiges mehr.

Auch in Aachen gibt es tolle Ideen

Auch in Aachen gibt es in Sachen Shopping und Restaurants Bewegung. Das Pfannenzauber – Aachens veganes Kulturrestaurant – ist beispielsweise auch sehr engagiert und kümmert sich um viele Belange hinsichtlich Ernährung, Lebensmittelverschwendung und bewusstem Leben. Es wird eben doch eine immer bewusstere Gesellschaft, in der wir leben. Schön, wenn wir das schaffen, ohne uns zu bevormunden und dadurch, dass wir vor allem Engagement mit tollen Aktionen zeigen und uns gegenseitig auf dem Weg zu einem besseren Umgang mit unserem Planeten unterstützen.




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