Whatsapp kostenpflichtig Fake oder nicht?

Stimmt das? Freie Nutzung für Ihr Konto wird in 48 Stunden ablaufen! Hier erfährst Du, was sich wirklich hinter der Nachricht verbirgt und ob WhatsApp kostenpflichtig wird!

Stimmt das? Freie Nutzung für Ihr Konto wird in 48 Stunden ablaufen! Hier erfährst Du, was sich wirklich hinter der Nachricht verbirgt und ob WhatsApp kostenpflichtig wird!

Whatsapp kostenpflichtig Fake oder nicht?


Whatsapp kostenpflichtig Fake oder nicht?

WhatsApp soll kostenpflichtig werden, so sagt eine Textnachricht, die auf einmal auftaucht. Sie schreckt auf und dann wird sie in den sozialen Netzwerken geteilt. Die Sorge wächst, auf einmal zahlen zu müssen. Was steckt dahinter und wer möchte da kassieren?

Die Textnachricht

„Sehr geehrter Kunde

Freie Nutzung wird in 48 Stunden ablaufen.

Dans Es Abschaltung Ihr Konto auf: XDATUMX

Verlängern Sie Ihr Konto!

Bitte erneuern so schnell wie möglich, den Verlust aller Medien zu vermeiden (Videos, Fotos …)

danke,

Kunden-Support

XZahlsymboleX“

Facebook ist der Inhaber von WhatsApp

Viele haben es vielleicht vergessen, dass Facebook der Inhaber von WhatsApp geworden ist. Daher ist sicher nicht anzunehmen, dass Facebook – auch wenn sie schlechte Übersetzungen draufhaben – dahintersteckt. So etwas ist nicht der Stil von großen Anbietern, denen die Presse sofort auf die Finger schaut. Wir wissen alle, dass Facebook bei jedem Fingerzeig sofort im TV zu sehen ist. Das möchte man nicht auf diese Art riskieren.




Wer steckt dahinter?

Hier geht es wieder einmal um einen Abzocker, der Geld verdienen möchte und das ist an einigen Anzeichen besonders gut zu erkennen – die hier klar erkennbar sind:

  1. Unpersönliche Anrede (Sehr geehrter Kunde);
  2. Schlechte Sprache in der Nachricht;
  3. Kurze Frist;
  4. Hinweis auf Verlust von Daten ohne Angebot der Speicherung;
  5. Nochmaliger Hinweis auf Dringlichkeit;
  6. Überraschende Zahlungsarten.

Schauen wir uns wichtigsten Anzeichen solcher Fake Nachrichten einmal genauer an:

  1. Wer keine Daten hat, der macht es unpersönlich. Zudem ist es auch klar, warum jemand keine Daten hat. Es besteht keinerlei Beziehung zwischen Sender und Empfänger.
  2. Wer Zahlungen erhalten möchte und die Sprache kaum kann, der erregt Verdacht. An solchen Stellen ist ein Unternehmen wie Facebook sehr sensibel und aufmerksam und würde dort nie an Übersetzungskosten sparen.
  3. Eine kurze Frist – hier sind es nur zwei Tage – deutet darauf hin, dass man nicht möchte, dass jemand über etwas nachdenkt. Man will eine Kurzschlusshandlung provozieren, die nicht reflektiert oder hinterfragt werden kann.
  4. Der Verlust von Daten ohne ein Angebot der Sicherung oder Übertragung steigert den Drang, schnell und unüberlegt zu handeln.
  5. Die Wiederholung des Drängens zu einer schnellen Handlung unterstreicht die fehlende Seriosität des Handelnden. Wer ein Angebot kostenpflichtig macht, der kündigt das in angemessenen Abständen an.
  6. Statt der Zahlung via Apple oder Google Play auf einmal mittels Kreditkarte oder anderen Zahlungsmethoden zur Kasse gebeten zu werden, das sollte definitiv misstrauisch machen. Google Play oder Apple werden sicherlich bei einem Fake entweder erst gar keine Zahlung erheben oder diese umgehend erstatten. Daher muss man auf andere Methoden ausweichen, die am besten auch noch anonym sind oder die Anonymisierung möglich machen.

Woran man Fakes erkennt

Neben den eben genannten Zeichen erkennt man Fake Mails oder Nachrichten an weiteren klaren Anzeichen:

  • Unerwartete Passwort Abfragen;
  • Ungewöhnlichem Aufbau von E-Mails;
  • E-Mails von Absendern, die meine E-Mail Adresse bisher nie hatten oder nie genutzt haben – beispielsweise bei Banken;
  • Kontaktdaten bzw. Impressumsangaben fehlen oder sind sehr versteckt;
  • Inhaber sitzen in Panama, auf Malta oder an anderen dubios erscheinenden Orten;
  • Dringlichkeit der Zahlung.

Wie sollte ich vorgehen?

Am besten hat man eine zweite E-Mail Adresse für Müll-Mails. Diese nutzt man kaum und öffnet sie nur gelegentlich. Dort sollte man eine Anfrage starten und den Betreiber anschreiben, man habe eine Nachricht erhalten und verstehe sie nicht. Dabei möglichst anonym schreiben bzw. nichts außer dem Namen preisgeben.

Kontaktdaten und Ansprechpartner erfragen ist ebenso wichtig. In Deutschland muss man bei Serienmals und Internetseiten ein Impressum vorhalten. Wenn dieses fehlt, dann ist eine Anfrage an sich schon überflüssig, aber man kann sie gerne starten – von der Müll-Mailadresse.

Antwort ganz entspannt abwarten – auch trotz Fristen. Anbieter reagieren schnell, wenn sie eine kurze Frist setzen. Antwortet niemand oder kommen die Mails zurück, dann wissen wir, was los ist.

Den Anbieter auf den einem bekannten Weg zu kontaktieren ist ebenso möglich. Meinen Bankbetreuer oder meine Telefongesellschaft kann ich auch anders erreichen, als genau auf diese E-Mail zu antworten.




Ganz wichtig ist

  • Wahrheitsgehalt überprüfen durch Suche bei Google;
  • Nachfragen stellen;
  • Eingabe bei Facebook & Co;
  • Nicht nervös werden;
  • Niemals vorschnell zahlen;
  • Keine Panik verbreiten.

Bitte teilen!

Die Fakes und Betrüger sind meist schnell entlarvt. Viele Menschen kennen diese Informationen nicht und verbreiten immer wieder Fake- und Falschmeldungen bei Facebook. Daher freuen wir uns, wenn unsere Meldungen geteilt werden, damit die besorgten User nicht Facebook und andere Netzwerke zuspamen, weil sie in Sorge sind. Damals war es bei Briefen wirklich noch leichter zu erkennen, ob etwas eine Falschmeldung war, aber auch damals gab es schon Fake-News und Fake-Rechnungen.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.