Sternschnuppen beobachten!

Wer kennt nicht noch den Ausspruch aus Kindertagen: „Wenn du eine Sternschnuppe siehst darfst Du Dir was wünschen“? An diesem Augustwochenende stehen die Chancen gut, gleich zahlreiche der magisch erscheinenden Lichtphänomene beobachten zu können.

Wer kennt nicht noch den Ausspruch aus Kindertagen: „Wenn du eine Sternschnuppe siehst darfst Du Dir was wünschen“? An diesem Augustwochenende stehen die Chancen gut, gleich zahlreiche der magisch erscheinenden Lichtphänomene beobachten zu können.

sternschnuppen


Sternschnuppen beobachten!

Einmal im Jahr gibt es am Himmel ein besonderes Schauspiel zu beobachten – die Perseiden: unzählige Sternschnuppen ziehen ihre leuchtenden Bahnen und regen Menschen zum Träumen und Wünschen an. Meteorschauer oder auch Sternschnuppenregen wird dieses Spektakel genannt, welches groß und klein in seinen Bann zieht. Das Sternbild Perseus ist scheinbar der Ursprung eines solchen Meteorstroms und gibt der Erscheinung seinen Namen.

Wann sind die meisten Sternschnuppen zu sehen?

In der Nacht von Sonntag auf Montag (12./13.8.2018) wird der Höhepunkt des Meteorschauers sein – mit etwa 100-140 Sternschnuppen pro Stunde (normalerweise nur 1-2 pro Stunde) benötigt man bei guten Wetterbedingungen nicht viel Zeit, um eigene Beobachtungen zu machen. Zwischen 22 und 4 Uhr ist die beste Zeit für Sternschnuppengucker. Auch in den Nächten drumherum sollen immer wieder welche zu sehen sein.

Wie entsteht dieses Phänomen überhaupt?

Immer um den 12.  August kreuzt die Erde das Trümmerfeld des Kometen Swift-Tuttle. Mit ca. 60 Kilometern/Stunde sausen sandkorngroße Staubteilchen durch unsere Atmosphäre und bringen dabei die Luftmoleküle zum Leuchten. In 80 bis 120 km Höhe verglühen die Perseiden. Im Laufe der Jahre lösen sich solche Partikelwolken aber auf, das heißt, die Intensität der Sternschnuppenaktivität nimmt allmählich ab und erlischt irgendwann komplett.

Wo kann man das Himmelsspektakel optimal beobachten?

In Gegenden mit besonders geringer Lichtverschmutzung, also da, wo der Himmel richtig dunkel ist, sieht man dieses kosmische Feuerwerk am deutlichsten. Auf dem Land ist daher die Sicht besser als in der Stadt. Die Blickrichtung sollte gen Osten gehen. Durch Neumond in der Nacht von Samstag auf Sonntag stört auch kein Mondenschein die Sichtmöglichkeit, denn diese Nächte sind besonders dunkel. Das bloße Auge reicht übrigens aus, um das Phänomen problemlos beobachten zu können, ein Fernglas würde das Sichtfeld zu stark einschränken, zumal die Bewegung des leuchtenden Bogens sehr schnell ist. Ob das Wetter und die Bewölkung in Aachen und Umgebung allerdings mitspielen werden, ist ungewiss.

Ein Versuch schadet jedoch ganz sicher nicht, faszinieren doch die Sterne und andere Himmelserscheinungen die Menschen seit jeher. Und eine Chance, die Magie und das Staunen aus der Kindheit erneut zum Leben zu erwecken, darf man getrost ergreifen in unserem verkopften Alltag. Selbst wenn Sternschnuppen vielleicht doch keine Wünsche erfüllen …

„Was wäre, wenn Sternschnuppen gar nicht die Aufgabe haben, unsere Wünsche zu erfüllen, sondern uns nur überlegen lassen, was wir uns wirklich wünschen?“
Arno Ostländer in „100 heilende Gedanken“

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